Branchenoffen. Aber nicht beliebig.
Wir haben keine bevorzugten Branchen. Wir orientieren uns am Markt und an der Frage, ob ein Unternehmen ein relevantes Problem löst, einen tragfähigen Markt adressiert und mit einem überzeugenden Produkt sowie einem starken Team antritt.
Genauso klar ist: Nicht jedes Geschäftsmodell passt zu uns. Wirkung muss aus dem Kern der Unternehmung entstehen – aus dem Angebot, der Art des Wirtschaftens und dem konkreten Beitrag, den das Unternehmen leistet. Ein gut klingendes Impact-Narrativ reicht nicht. Wir wollen verstehen, was sich für wen verändert und ob dieser Nutzen mit einem tragfähigen Geschäftsmodell verbunden ist.
Aus dieser Haltung ergeben sich klare Ausschlüsse. Mandate, deren Kern in Waffen- und Rüstungsproduktion, Tabak oder Nikotin oder Glücksspiel liegt, übernehmen wir nicht. Gleiches gilt für Geschäftsmodelle, die Menschen systematisch ausnutzen oder abhängig machen, auf Täuschung beruhen oder erhebliche Schäden für Gesundheit und Umwelt bewusst in Kauf nehmen. Unternehmen, die den Ausbau fossiler Förderung oder neue fossile Abhängigkeiten vorantreiben, passen ebenfalls nicht zu unserem Anspruch.
Reine Lifestyle- und Luxusprodukte ohne relevanten Nutzen – etwa eine weitere Parfumserie – nehmen wir nicht als Finanzierungsmandat an. Entscheidend ist aber immer die konkrete Unternehmung: Lösungen für Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, Gesundheit, Bildung, Ernährung, nachhaltige Industrie oder andere drängende Aufgaben können in ganz unterschiedlichen Branchen entstehen. Wir schauen genau hin, statt eine Branche pauschal zu bevorzugen oder allein wegen ihres Etiketts auszuschließen.
Wir vertreten ein Mandat nur, wenn wir vom Team, von der gesamten Unternehmung und ihrer Ausrichtung überzeugt sind. Und wenn wirtschaftlicher Erfolg mit einem nachvollziehbaren Nutzen für Menschen, Umwelt oder die Entwicklung der Wirtschaft verbunden ist.
